Projektgeschichte

Lobster Lager

Aus einer Idee zwischen Braukeller, Vater und Sohn entstand ein reales KI-Projekt: OpenClaw begleitete einen Sud in der Eibachbraui und brachte Lobster Lager bis auf die internationale Bühne der NVIDIA GTC.

Gerhard und Stefan prüfen den Lobster-Lager-Sud
Lobster Lager wurde vom Braukeller aus zu einer grösseren Projektgeschichte.

Der Anfang

Eine mutige Idee wurde im Braukeller praktisch ausprobiert.

In der Eibachbraui in Gelterkinden wurde aus einer einfachen Frage ein konkretes Experiment: Kann ein KI-Agent einen echten Brauprozess sinnvoll unterstützen? Gemeinsam mit Frontira wurde der Grainfather G30 per Bluetooth mit einem MacBook verbunden und in einen von OpenClaw begleiteten Prozess eingebunden.

Entscheidend war dabei von Anfang an: Die KI ersetzt den Braumeister nicht. Sie unterstützt, strukturiert und begleitet. Die Entscheidungen bleiben beim Menschen, bei Erfahrung, Geruch, Geschmack und Gefühl für den Sud.

Lobster-Lager-Projektteam auf der NVIDIA GTC

Batch #001

Der erste Sud war keine Demo, sondern ein echtes Bier.

Beim ersten Batch entstanden 24,5 Liter Amber Lager. Der KI-Agent begleitete den rund 90-minütigen Kochprozess: Sensorwerte wurden einbezogen, Temperaturstufen beobachtet, Hopfengaben bestätigt und der Ablauf nachvollziehbar dokumentiert.

Aus dem Experiment entstand mehr als ein einzelner Sud. Es wurde ein brewOS daraus: ein Dashboard und eine präzisere Prozessführung für reale Brauvorgänge.

  1. Grainfather G30Die Brauanlage wurde in den digitalen Prozess eingebunden.
  2. OpenClawDer Agent unterstützte den Ablauf und hielt Prozessschritte greifbar.
  3. Gerhard entscheidetHandwerk und Erfahrung blieben die Grundlage des Suds.
  4. brewOSAus dem Projekt wurde eine strukturierte Brau- und Prozessumgebung.

Der GTC-Moment

Vom Braukeller in Gelterkinden auf die NVIDIA-Bühne.

Zeitungsbericht über Lobster Lager und OpenClaw

Der nächste Meilenstein kam überraschend gross: NVIDIA wurde auf das Projekt aufmerksam. Im Umfeld der GTC 2026 in San Jose wurde OpenClaw in der Keynote von Jensen Huang sichtbar, und im Kontext erschien auch der Prompt von @lobsterlager.

Davor wurde das Projekt bereits bei der OpenClaw Conf in Wien gezeigt und in Medien aufgegriffen. Für die GTC reiste Stefan Erschwendner nach San Francisco zum finalen Präsentations-Feinschliff; Gerhard war zur GTC-Party am NVIDIA-Standort Zürich eingeladen.

Aus der Eibachbraui wurde damit ein Beispiel dafür, dass KI nicht nur im Terminal oder in Präsentationen stattfindet, sondern auch in physischen Prozessen: Temperatur, Zeit, Hopfen, Würze, Braumeister.

"Wird Lobster Lager bald fertig sein?"

Resonanz

Das kleine Projekt wurde plötzlich weit über den Stammtisch hinaus sichtbar.

OpenClaw KI als praktischer Brauhelfer

Das Projekt zeigte, wie ein Agent reale Prozessschritte begleiten kann, ohne das Handwerk zu ersetzen.

NVIDIA GTC 2026 Sichtbarkeit auf grosser Bühne

Der GTC-Moment machte aus dem Sud ein internationales Beispiel für agentische Anwendungen.

Presse DER STANDARD berichtete

Der Medienbeitrag griff auf, wie OpenClaw bei der Eibachbraui im Brauprozess eingesetzt wurde.

Was bleibt

Lobster Lager ist weniger ein Produkt als ein Kapitel der Eibachbraui.

Natürlich ist am Ende Bier entstanden. Aber die eigentliche Geschichte ist grösser: ein Vater-Sohn-Projekt, eine kleine Vereinsbrauerei, ein echter Sud und die Frage, wie neue Werkzeuge in altes Handwerk passen können.

Genau deshalb bekommt Lobster Lager hier eine eigene Seite. Nicht als Webshop, nicht als Verkaufsargument, sondern als Geschichte darüber, was in der Eibachbraui möglich wird, wenn Neugier und Brauhandwerk zusammenkommen.

Die eigene Projektwebsite lobsterlager.com spiegelt das ganze Projekt mit seiner technischen und erzählerischen Seite.

  • Vater-Sohn-Projekt zwischen Eibachbraui und Frontira
  • OpenClaw als Unterstützung im realen Brauprozess
  • 24,5 Liter Amber Lager im ersten Batch
  • Präsentation bei der OpenClaw Conf in Wien
  • Sichtbarkeit im Umfeld der NVIDIA GTC 2026
  • Medienresonanz über die Brauerei hinaus